Das Zonta-Projekt „Flohmarkt“ konnte bei strahlendstem Spätsommerwetter durchgeführt werden.

Alles aus Estrich, Keller, Kinderzimmer, Küche und Garten war gefragt, alles was gut erhalten und brauchbar war. Dem Aufruf folgend, brachten viele Mitglieder ihre Habseligkeiten zu Yoshie und Stefan Schlatter an die Schildgutstrasse und füllten dort an drei Abenden die Garage bis kein Durchkommen mehr war. Yoshie und Stefan sortierten alles bereits zu Beginn, sodass später auch das Beschriften der Ware einfacher ablaufen konnte.
Am Samstagmorgen standen Sabine Dubach und Regine Frey am Morgen in aller Frühe auf, um möglichst schon vor sechs Uhr einen guten Standplatz zu ergattern, was ihnen auch gelang! Gleich bei der Treppe stellten die beiden Tische und Bänke auf, die sie in der Dunkelheit von der benachbarten St. Anna Kapelle angeschleppt hatten. Nach und nach trafen auch andere Zontians ein, es gab Kaffee und Gipfel und die ersten Waren wurden angeliefert.

Kiste um Kiste trafen ein, Yoshie und Stefan Schlatter wurden unterstützt von Elisabeth und Walter Stählin, Vera und Werner Geissberger, Susanne Bressan und Susanne Bachmann. Alle waren sie am Schleppen, Rollen und Stossen, und schon nach kurzer Zeit sahen unsere Bänke nicht mehr nach verirrtem morgendlichem Brunchbuffet sondern nach waschechtem Flohmarktstand aus.
Alles war erhältlich bei den Zontians. Vom handbemalten Geschirr über Davoser-Schlitten und Bildern bis hin zum Einrad, Lampen, Uhren und Körben aller Art. Es blieben wahrlich keine Wünsche offen: nebst Gartengrill, Spinnrad und Kinderwagen war auch ein Riesenfernseher mit passendem Tisch und Videorekorder zu haben, und wunderschöne Messingbeschläge und Scharniere aus dem Hause Betz zierten unsere Auswahl und stiessen im Laufe des Tages auf grosses Interesse.
Kaum hatten die ersten Gegenstände den Weg aus den Packkisten auf die Party-Tische gefunden, standen auch schon die Händler da. Aus dem Nichts waren sie aufgetaucht und drehten alles was einigermassen nach Wiederverkauf aussah vom Fuss auf den Kopf und umgekehrt.
Manchmal musste gut hingeschaut werden, damit die Waren nicht plötzlich verschwanden (guter Zweck hin oder her), oder man als inkompetente Flohmarkt-Händlerin entlarvt und übers Ohr gehauen wurde.
Vieles wurde verkauft, aber eine ganze Menge der grossen Auswahl blieb in der Hitze auf unseren Tischen liegen. Um 16:00h kam Stefan Schlatter kurz vor dem Abräumen auf die glorreiche Idee, jedes Stück für einen Franken auszurufen. Alles was uns wertvoll war wurde weggeräumt und der Rest angepriesen, nach dem Motto: besser für einen Franken weg als gar nicht - und dann erst noch Rücktransport in die Garage. Nun kamen sie nochmals die Schnäppchenjäger! Die Beschläge hatten wir zum Glück gerettet! In diese Zeitspanne fiel ein echtes Sozialwerk: Werner Geissberger sei Dank! Er musste seinen Fernseher inklusive dazu gehöriges Tischchen nach Neuhausen liefern – und das alles für drei Franken!
Ja, wenn wir sie nicht gehabt hätten: die stillen Helfer im Hintergrund! An dieser Stelle danken wir allen, die uns mit Rat und Tat unterstützt haben ganz, ganz herzlich! Vor allem Yoshie und Stefan Schlatter haben Grosses geleistet, vielen herzlichen Dank für alles! Ein grosses Dankeschön auch allen Spenderinnen des Zonta-Clubs für das vielfältige Angebot, sowie allen Helferinnen aus den eigenen Reihen für ihren Einsatz!

Ein langer Spätsommer-Flohmarkttag ging zu Ende. Viel Arbeit war’s. Aber für alle die mitwirkten ein gutes Erlebnis. 5.9.2011 ple
Für einen guten Zweck verkauften die Schaffhauser Zontians verschiedene Gegenstände am Flohmarkt Mosergarten in Schaffhausen.
Vielen Dank allen Zontians für den grossartigen Einsatz!
